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Der SPD-Strudel: Große Verantwortung oder kleine Opposition (Do, 22 Feb 2018)
von Gunter Weissgerber AfD erstmals vor der SPD titelte die FAZ am 19.02.2018. Die seit September 2015 anhaltende Erosion des ›politischen Bodens‹ der Bundesrepublik hat die SPD nun endgültig erreicht. Ich bin nicht mehr sicher, ob das noch an Nahles, Schulz oder Bebel liegen mag. Diese Frage ist jetzt völlig gleichgültig. Die SPD hat noch 460 000 Mitglieder und das sind in der großen Mehrheit absolut sicher nicht die schlechtesten Vertreter der Spezies ›bundesdeutscher Mensch‹. Was ist hier los? Weiterlesen ...
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Ballade vom Großen Koffer (Mi, 07 Feb 2018)
By Joadl - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5736163 von Ulrich Siebgeber Ecke Friedrichstraße fand man einen Koffer. Groß, schwarz, glänzend stand er im Verkehr. Wer ihn sah, der wechselte die Seite. Keiner wusste, ob er leer war, ob ihn ein Flüchtling abgestellt hatte, ob ein Träumer ihn verlor, ob er Tante Irma dort abhanden kam, weil er ihr unvermittelt schwer  Weiterlesen ...
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Die Grenzen des Westens zum Nahen Osten (Mo, 05 Feb 2018)
  von Heinz Theisen Durch äußere und innere Entgrenzung ist der Nahe Osten den Europäern immer näher gerückt. Während die Inkompatibilitäten beider Kulturkreise bis in dieses Jahrhundert hinein vor allem im Orient erlitten wurden, prägen sie heute auch schwere Konflikte in Europa, in dem sich in manchen Stadtteilen bereits Erosionen der Staatsordnungen andeuten. Eine wesentliche Ursache für diese Verstrickungen ist das gegenseitige Unverständnis beider Kulturen. Aus dem verhängnisvollen Zusammenprall wäre die Folgerung einer neuen Strategie zu ziehen: Selbstbegrenzung nach außen, Selbstbehauptung nach innen. Weiterlesen ...
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Tollhaus SPD-Mitgliederentscheid (Fr, 02 Feb 2018)
  von Gunter Weißgerber Susanne Baumstark schrieb am 30. Januar auf der Achse des Guten: »An deutschen Grenzen würden zwischen 500 und 1000 illegale Einreisen pro Tag gezählt, führt die Berliner Zeitung aus. ›Viele Grenzübergänge werden eben nicht kontrolliert‹«. Wer kann denn nun nicht rechnen? Wer stellt sich hier dümmer an, als die Polizei erlauben würde? Falls sie denn über die Dummheit Buch führen dürfte? Was besprechen die (T)Raumschiffer der GroKo-Paktierer in Berlin überhaupt? Weiterlesen ...
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Der ostdeutsche Reflex und seine Tücken. Eine Erwiderung (Fr, 02 Feb 2018)
  von Stephan Hilsberg (Hilsbergs Text ist die Erwiderung auf einen Beitrag von Klaus-Rüdiger Mai mit dem Titel »Der Tag, an dem ich Ostdeutscher wurde. Sind ehemalige DDR-Bürger Migranten?«, der in der NZZ erschienen ist (hier – Red. –) 1. Ich denke immer, dass man sich die Schuhe, die einem hingehalten werden, nicht anziehen muss. Wenn Dich also andere zu Ostdeutschen machen, bist Du das noch lange nicht. Ich lass mir doch von anderen nicht sagen, was ich bin. Das entscheide ich schon selbst. Weiterlesen ...
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Wider eine Große Koalition! (Sa, 13 Jan 2018)
von Lutz Götze Große Koalitionen sind nicht dazu da, um endlich die großen Probleme zu lösen, sondern vier Jahre um sie herumzukommen. (Dieter Hildebrandt) Es zeichnet sich ab, dass erneut eine Große Koalition von Christdemokraten/Christsozialen und Sozialdemokraten gebildet wird. Es wäre die zweite Koalition dieser Art in Folge und die vierte in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland überhaupt. Was von solchen Bündnissen zu halten ist, hat der große Kabarettist Dieter Hildebrandt deutlich gesagt. Bertolt Brecht hat dafür 1951 die Geschichte zu Rate gezogen: »Das große Carthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.« Weiterlesen ...
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Nie wieder Merkel (So, 07 Jan 2018)
Renate Solbach: In dieser Nacht von Ulrich Schödlbauer Man kann den Beginn des Albtraums auf die ›absolute‹ Grenzöffnung vom 4. September 2015 datieren – und damit auf den Ausbruch eines jener halb verordneten, halb spontanen Räusche, mit denen Deutschland von Zeit zu Zeit seine näheren und ferneren Nachbarn verblüfft –, oder, wahlweise, auf die Kölner Silvesternacht vom Ende desselben Jahres, das ebenso abrupte Ende jener damals ausgerufenen kurzlebigen ›Willkommenskultur‹ –: ich bevorzuge, warum auch immer, als Tag der Wahrheit den 19. Dezember 2016, den Tag, an dem ein amtlich registrierter Gotteskrieger mit einem kurz zuvor per Kopfschuss erbeuteten Lkw in eine Budenstraße des Weihnachtsmarktes am Berliner Breitscheidplatz einbog, um Christen zu töten, ja, Christen, sie hören’s nicht gern, es klingt nach Beirut oder Bagdad, ganz recht, so darf es klingen, Bagdad ist überall, wie die muslimischen und nichtmuslimischen Zuwanderer, die sich dem Irrsinn entziehen wollten... Weiterlesen ...
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Die »Rote Kapelle« im Schatten der deutschen Widerstandsgeschichte (Fr, 22 Dez 2017)
von Herbert Ammon Inwieweit in einer zusehends multiethnisch und multikulturell divergierenden und desintegrierenden Gesellschaft wie der Bundesrepublik Deutschland allgemein der historischen, insbesondere der nationalgeschichtlich orientierten Erinnerung überhaupt noch Bedeutung zukommt, scheint fraglich. Das gilt im Blick auf die Zukunft selbst für die Geschichte und die symbolische Wirkkraft des Holocaust, des zentralen Bezugspunkts deutschen Gedenkens in der Gegenwart. Weiterlesen ...
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Heinrich Böll zu Ehren (Do, 21 Dez 2017)
  von Lutz Götze Heinrich Böll hätte am 21. Dezember seinen einhundertsten Geburtstag gefeiert. Kölner, Rheinländer, Katholik und Sohn eines Tischlers, war es ihm nicht in die Wiege gelegt, einmal zu den ganz Großen der deutschen Nachkriegsliteratur emporzusteigen. 1985 ist er in seinem Haus in der Eifel gestorben. Weiterlesen ...
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