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7. Februar 1992: Der Anfang vom Ende eines freien Europas? (Di, 07 Feb 2017)
Rückblick und Vorausschau Von WILLY WIMMER Vor 27 Jahren wurde im niederländischen Maastricht ein Vertrag geschlossen, der Europa in ein neues friedliches und beständiges Miteinander führen sollte. Heute beschleicht den nüchternen Betrachter eher das Gefühl, das seinerzeit die politische Leimrute gelegt wurde, an der auf der Wegstrecke nicht weniger als unsere Freiheit hängen blieb: die der Bundesregierung, die des Parlaments, die der Presse, ja selbst die Meinungsfreiheit ist in Gefahr.
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Demokratie braucht Wahrhaftigkeit (Do, 08 Dez 2016)
Von Dr.-Ing. CHRISTIAN FISCHER Die aktuelle Kritik an den Massenmedien kommt nicht von ungefähr. Der Vorwurf der Propaganda steht im Raum, weil nicht mehr sachlich-ausgewogene Aufklärung im Mittelpunkt der Berichterstattung steht, sondern Meinungsmache vorherrscht – und zwar im Sinne des Establishments. Immer mehr Bürger informieren sich deshalb auch andernorts, zumeist bei ausländischen Medien oder alternativen Quellen im Netz. Doch nicht nur den Medien, auch der Politik ist die Redlichkeit längst abhanden gekommen. Wahrhaftigkeit jedoch ist Grundvoraussetzung einer funktionierenden Demokratie, so Christian Fischer, von dem auf zeitgeist Online bereits „Demokratie braucht Nation“ erschienen ist. Sein aktueller Beitrag unterstreicht dies anhand von Beispielen.
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Demokratie braucht Nation (Fr, 16 Sep 2016)
Einige Gedanken anlässlich Brexit, EU & Co Von Dr.-Ing. CHRISTIAN FISCHER Ist der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU der Anfang vom Ende eines europäischen Projektes für Frieden und Wohlstand? Oder womöglich ein Neubeginn für das, was Europa einmal war und wieder werden kann: ein Ort, an dem sich Nationen als Rechtsräume gebildet und in unterschiedlicher Weise zu Demokratien hin entwickelt haben. Dieser Prozess ist gestört, meint Christian Fischer, seit eine politische Klasse ein anderes Ziel verfolge: den Abbau demokratisch souveräner Rechtsräume und -regeln, als wären sie lästiger Ballast und den Aufbau von Exekutiv-Ausschüssen, die das politische Leben ohne Gewaltenteilung und ohne demokratischen Souverän regeln. Und der Frieden, wurde er gestärkt? Alte europäische Feindschaften seien lange vor dem EU-Projekt abgebaut worden, so
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Ist Europa am Ende? - Neue Vorträge mit Willy Wimmer (Mi, 14 Sep 2016)
Ist Europa am Ende? – Neue Vorträge mit Willy Wimmer Die Welt ist im Umbruch, die Verbündeten und Gegner des Zweiten Weltkrieges stehen gemeinsam an der russischen Staatsgrenze, die Bundesregierung putscht gegen die nationale Rechtsordnung, der Schutz des staatlichen Territoriums und der Europäischen Union findet nicht statt, Europa sieht der Ausplünderung Afrikas teilnahmslos zu: Ist Europa am Ende? Immer mehr Menschen stellen sich diese und ähnliche Fragen, auf die Willy Wimmer im Rahmen seiner neuen Vortragsreise Antworten geben wird.
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"System-Neige" im Westen (Mo, 09 Mai 2016)
Immer mehr Menschen, Wähler, Bürger, ja Völker setzen Zeichen gegen Souveränitätsverlust Von WILLY WIMMER Für den informierten Beobachter ist es unübersehbar: Das über Jahrzehnte stabile westliche Werte- und Bündnisgefüge hat nicht erst seit der Flüchtlingskrise Risse bekommen, die Wähler haben genug vom Polit-Establishment und strafen ab, mehr und mehr Bürger sehen ihre Belange von den Volksvertretern nicht mehr hinreichend berücksichtigt. Der Bogen ist überspannt. Ungeachtet dessen wird von den meisten Regierungen eisern am zu beschreitenden Weg festgehalten, koste es was es wolle. Dem nicht genug: Die Forderungen werden immer weltfremder. So etwa ließ der erste Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Kommissar für „Bessere Rechtssetzung, interinstitutionelle Beziehungen, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtecharta“, Frans Timmermans, jüngst verlauten, dass die Zukunft der Menschheit nicht länger auf einzelnen Nationen und Kulturen,
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Der amerikanische (Alb-)Traum (Mo, 03 Aug 2015)
Von WILLY WIMMER Obwohl das Geschehen auf unserem Planeten längst von einem tiefgreifenden Wandel bestimmt ist, empfinden sich die Vereinigten Staaten noch immer als einzige verbliebene Weltmacht. Dass und wie sie diese Stellung demonstrieren, vielmehr missbrauchen, wird deutlich, wenn man die auf der Hand liegenden Informationen miteinander verbindet, und das bedarf nicht einmal großartiger Recherche. zeitgeist-Autor Willy Wimmer spannt den Bogen von der Rolle der NATO über die Drohneneinsätze bis hin zum sogenannten Freihandelsabkommen. Die Fakten liegen auf dem Tisch – nun braucht es nur noch den Willen zum Verstehen.
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Der Neffe Freuds – oder: wie Edward Bernays lernte, die Massen zu lenken (Mi, 08 Jul 2015)
Von HERMANN PLOPPA Edward Bernays ist in Deutschland weitgehend unbekannt. Derweil gilt er als Vater der der „Public Relations“ und hat in seinen über hundert Lebensjahren die Welt der „westlichen Werte“ entscheidend vorgedacht und mitgeprägt: Sei es das Konzept der Produktplatzierung, das große Arsenal an Psychotricks in der Werbeindustrie oder das ganz frische „Nudging“ der Bundesregierung, welches den Bürger subtil in die „richtige Richtung“ schubsen soll – Bernays stand bei alledem irgendwie Pate. Vor ein paar Jahren erschien sein Hauptwerk „Propaganda“ in treffenderer, moderner Übersetzung. Hermann Ploppa, seines Zeichens Experte für transatlantische Seilschaften („Die Macher hinter den Kulissen“, Frankfurt/M. 2014), hat sich intensiv mit „Spin-Doktor“ Bernays befasst und seinen Einfluss tiefer ergründet. Hier seine Bilanz.
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