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Die UFA und Wilhelm II. (Do, 09 Nov 2017)
Fortsetzung der alliierten Propaganda gegen Deutschland? Von WILLY WIMMER Wilhelm II., der letzte deutsche Kaiser, soll bald im Mittelpunkt eines TV-Mehrteilers stehen. Die Vorankündigung lässt nichts Gutes erahnen. Einiges spricht dafür, dass hier eine ähnlich propagandistische Schlagseite geplant ist wie in dem neulich ausgestrahlten hochnotpeinlichen Historienfilm „Maximilian – Das Spiel von Macht und Liebe“, wo der Drehbuchautor die Hauptprotagonistin Maria von Burgund mit Blick auf tausende geflohene Bauern doch allen Ernstes den Merkel‘schen „Aphorismus“ „Wir schaffen das“ aufsagen lässt. Willy Wimmer hingegen plädiert dafür, endlich einem modernen, an den Tatsachen orientierten Geschichtsbild Rechnung zu tragen.
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Wahlbeobachtung im Trend: von Politikverdrossenheit zu demokratischer Teilhabe (Sa, 23 Sep 2017)
Wahlbeobachtung im Trend: von Politikverdrossenheit zu demokratischer Teilhabe Vor ein paar Wochen ging es durch die Medien: Die OSZE entsendet Wahlbeobachter nach Deutschland, zur Bundestagswahl 2017. Eine erstaunliche Meldung, kennt man so etwas doch hauptsächlich von autokratischen Staaten respektive diktatorisch regierten Ländern. Drei bis fünf Fachleute werden es sein, die einen geschulten Blick auf den rechtmäßigen Ablauf der Wahl werfen sollen. Das reiche bei weitem nicht aus, meinen nicht wenige besorgte Bundesbürger, und verweisen dabei auf die zuletzt bekannt gewordenen Falschauszählungen, z. B. anlässlich der Europawahl 2014 oder jüngst bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Mai dieses Jahres. Schließlich gebe es viele Möglichkeiten, das Wahlergebnis zu manipulieren, etwa indem gültige Stimmen zu ungültigen erklärt oder mit zusätzlichen Kreuzen ungültig gemacht würden. Auch könnten
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Zum Tode von Friederike Beck: Erinnerungen an eine herausragende Publizistin (Do, 15 Jun 2017)
Zum Tode von Friederike Beck: Erinnerungen an eine herausragende Publizistin Am 28. Mai 2017 verstarb die investigative Journalistin, Buchautorin, Bloggerin und Friedensaktivistin Friederike Beck nach längerer Krankheit. Ein schmerzlicher Verlust, auch für die alternative Medienlandschaft. Friederike Beck (1968–2017) bei einer Lesung in der Bodenseeregion (Foto: Archiv zeitgeist-Verlag 2012)   Größere Bekanntheit erlangte sie 2009 durch ihre Recherchen zum rasanten Aufstieg des damaligen Wirtschafts- und späteren Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Ihr „Guttenberg-Dossier“ erschien in einer ersten Version als Online-Artikel
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Was bricht auf im Nahen Osten? (Di, 28 Feb 2017)
Israel als nukleare Führungsmacht einer künftigen „METO“ (Mediterranean Emirates Treaty Organisation)? Von WILLY WIMMER Wenn jemand wie der israelische Verteidigungsminister vom „Vorbild NATO“ spricht, sollte uns das aufhorchen lassen. Avigdor Lieberman hatte sich in einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ dafür ausgesprochen, eine Nahost-Allianz ähnlich dem westlichen Verteidigungsbündnis zu formen. Feindbild: der Iran. Dass der Minister dieses Vorhaben ausgerechnet mit Saudi-Arabien und weiteren Sponsoren des syrischen Elends umsetzen will, wirft erst recht Fragen auf.
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7. Februar 1992: Der Anfang vom Ende eines freien Europas? (Di, 07 Feb 2017)
Rückblick und Vorausschau Von WILLY WIMMER Vor 27 Jahren wurde im niederländischen Maastricht ein Vertrag geschlossen, der Europa in ein neues friedliches und beständiges Miteinander führen sollte. Heute beschleicht den nüchternen Betrachter eher das Gefühl, das seinerzeit die politische Leimrute gelegt wurde, an der auf der Wegstrecke nicht weniger als unsere Freiheit hängen blieb: die der Bundesregierung, die des Parlaments, die der Presse, ja selbst die Meinungsfreiheit ist in Gefahr.
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Demokratie braucht Wahrhaftigkeit (Do, 08 Dez 2016)
Von Dr.-Ing. CHRISTIAN FISCHER Die aktuelle Kritik an den Massenmedien kommt nicht von ungefähr. Der Vorwurf der Propaganda steht im Raum, weil nicht mehr sachlich-ausgewogene Aufklärung im Mittelpunkt der Berichterstattung steht, sondern Meinungsmache vorherrscht – und zwar im Sinne des Establishments. Immer mehr Bürger informieren sich deshalb auch andernorts, zumeist bei ausländischen Medien oder alternativen Quellen im Netz. Doch nicht nur den Medien, auch der Politik ist die Redlichkeit längst abhanden gekommen. Wahrhaftigkeit jedoch ist Grundvoraussetzung einer funktionierenden Demokratie, so Christian Fischer, von dem auf zeitgeist Online bereits „Demokratie braucht Nation“ erschienen ist. Sein aktueller Beitrag unterstreicht dies anhand von Beispielen.
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Demokratie braucht Nation (Fr, 16 Sep 2016)
Einige Gedanken anlässlich Brexit, EU & Co Von Dr.-Ing. CHRISTIAN FISCHER Ist der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU der Anfang vom Ende eines europäischen Projektes für Frieden und Wohlstand? Oder womöglich ein Neubeginn für das, was Europa einmal war und wieder werden kann: ein Ort, an dem sich Nationen als Rechtsräume gebildet und in unterschiedlicher Weise zu Demokratien hin entwickelt haben. Dieser Prozess ist gestört, meint Christian Fischer, seit eine politische Klasse ein anderes Ziel verfolge: den Abbau demokratisch souveräner Rechtsräume und -regeln, als wären sie lästiger Ballast und den Aufbau von Exekutiv-Ausschüssen, die das politische Leben ohne Gewaltenteilung und ohne demokratischen Souverän regeln. Und der Frieden, wurde er gestärkt? Alte europäische Feindschaften seien lange vor dem EU-Projekt abgebaut worden, so
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