(Rat)schlag für die "Europa-Wahl" (und andere Wahlen) ...

 

Warum ...

 

Wahlen ...

 

wurscht sind ...

(einfach auf Wörter und Bild klicken)

 

Merke: Auch Protestwähler sind Wähler, die das politische Unrechtssystem stützen - egal welche Partei du wählst !!! (siehe auch hier)

 

Warum Wahlen im heutigen politischen Sinn nichts mit Demokratie zu tun haben ...  

 

Immer wieder hört man in meist vorwurfsvollem Ton, man/frau möge doch bitte an die Wahlurne gehen, denn selbst wenn sie keine bestimmte Partei oder keinen bestimmten Kandidaten wählen wollten/könnten, wäre es wichtig, mit der Wahl wenigstens zu verhindern, dass außerdemokratische (z.B. nationalistische) Parteien oder auch nur Strömungen einmal die Macht im Lande gewönnen. Aussagen dieser Art sind ebenso unsinnig wie unnötig. Außerdemokratische Kräfte könnten im Prinzip nur durch einen Umsturz unserer Gesetze, vor allem des Grundgesetzes, an die Macht kommen. Nebenbei: Auch ein Adolf Hitler ist völlig demokratisch und damit legitim an die Macht gekommen. Aber unter gänzlich anderen politischen Voraussetzungen. So unterscheidet sich beispielsweise auch der Nationalismus des 21. Jhs. fundamental vom Nationalismus des 19. und Anfang des 20. Jhs. - zwischen beiden gibt es nicht einmal sinnvolle Schnittmengen (siehe hier). Von daher sind auch die gebetsmühlenartigen Beschwörungsformeln und Ängste schürenden Hasstiraden gegen die politische Rechte völlig aus der Luft gegriffen und dienen letztlich nur der Propaganda.

Und diesen medialen Wahlpropagandisten geht es auch nicht wirklich um die Gefahr nichtdemokra-tische Parteien oder Kandidaten, sondern vor allem darum, dass das Wahlvolk die herrschende Klasse - und das sind vor allem die sog. Volksparteien und einige Parteien des Zeitgeistes - eben durch den Urnengang legitimiert. Würde (nahezu) niemand mehr zur Wahl gehen, wären die politischen Vertreter ebenso wie ihre Parteien nämlich nicht mehr legitimiert, Politik für eine bestimmte Bevölkerungsschicht zu betreiben. Was nach dieser Legitimation durch das Wahlvolk passiert, darauf hat das Wahlvolk keinerlei Einfluss mehr. Zudem ist das Wahlvolk vergesslich. Schon bei der nächsten Wahl sind alle Enttäuschungen vergessen, wodurch der Gang zur Wahlurne zu einem rein ritualisierten Phänomen verkommt.

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