Dabei ist vieles der ganzen Klimadebatte bereits im Keim absurd und unehrlich, weil sie im Grunde völlig unwissenschaftlich geführt wird, wie der Mathematiker Axel Burkart hier relativ einfach nachweist. Es geht in dem hier gezeigten Zusammenhang nämlich weder darum, dass die Erwärmung des Klimas geleugnet werden sollte noch dass ein Teil dieser Erwärmung von Menschen verursacht wurde und wird. Vielmehr geht es darum, dass die ganze Klimahysterie mittlerweile eine derart aufgeladene Atmosphäre geschaffen hat, in der es längst nicht mehr um Argumente geht, sondern um emotionalen Meinungsbrei und ... handfeste Interessen, dass jeglicher Einwand reflexartig zur AfD führt. Dass die mit ihm verbundenen Interessen aber eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielen in der wissen-schaftlichen Scheindebatte, das wird entweder nicht erwähnt oder ganz geleugnet. Und dass es in vielen dieser Interessen primär darum geht, viele der von Menschen geschaffenen Errungenschaften zu verteufeln, ohne wahrhaben zu wollen, dass jede Form von Klimarigorismus die Panik weiter anheizt und damit wirklich sinnvolle Maßnahmen gegen die eigentliche Gefahr völlig aus dem Ruder laufen lässt. Ganz zu schweigen von der global wirtschaftlichen Seite, in der die armen Länder die Zeche zu zahlen hätten für CO2-Einsparungen im Transportverkehr.

Das beginnt beispielsweise schon mit der geplanten CO2-Steuer, die nicht nur steuerungspolitisch nicht viel bringen dürfte, sondern in der Frage einer Verringerung des Treibhauseffekts einfach Unsinn ist. CO2 bildet keinen nennenswerten Treibhauseffekt aus. Aber was gesellschaftlich oder medial nicht sein darf, das kann selbstverständlich auch nicht sein. Da reicht dann ein völlig unbedarfter und von reichen Eltern verpäppelter Teenager, der von Tuten und Blasen (zumindest Ersterem) naturgemäß auch keine Ahnung haben kann, um der gesamten Welt den Stinkefinger zu zeigen und gleichzeitig medienträchtig über den Atlantik zu schippern mit einem Segler, der mehr CO2 produzierte als jemals ein Transport-mittel für eine Atlantiküberquerung brauchte. Und zurück flog das 'arme Mädchen' im gecharterten Privatjet mit dem CO2-Fußabdruck eines Elephanten.

Aber es kommt noch schlimmer: Mittels der Hebelwirkung sozialer Netzwerke wird zunehmend eine neue Religion geschaffen: der Gretanismus. Er eint das bürgerlich linke Gutmenschentum mit dem auf dem wirtschaftlichen nun ebenso skrupellos folgenden sozialen Globalismus, der nach außen jeden Einzelnen verantwortlich macht für alles, was auf der Welt passiert, während er nach innen die Schere zwischen reich und arm immer weiter aufreisst. Denn bluten für diese Klimapanik müssen nicht jene, die sie am meisten zu verantworten haben, sondern jene, die keine Lobby haben. Wenn das nicht nach Manipulation und Lobbypropaganda riecht ...

Und in der Tat, die Hintermänner, die Greta manipulierend steuern, haben sehr reale Interessen am großen Geschäft, das mit dem Klimaschwindel* zu verdienen ist. In einem gemeinsamen Brief an Investoren schreiben diese: „Seit wir vor 18 Monaten gestartet sind, haben wir daran gear-beitet das soziale Netzwerk zu auszubauen, Investoren anzuziehen und wichtige Klima-wandel-Initiativen und junge Klima-Helden wie Greta Thunberg in Szene zu setzen. Die Aufgabe des Unternehmens ist es, Gewinne zu erzielen, Werbeeinnahmen inbegriffen….es gibt keinen Interessenkonflikt zwischen Klimaschutz und Geldmachen.“ 

Wer es also immer noch nicht begreift, dass die kleine schwedische Nachtigall nur das Aushängeschild von reichen Lobbyisten ist, die mit der Umwelt so wenig am Hut haben wie jeder andere Wirtschafts-boss, der sich wegen jedem überseeischen Firmenfurz in seinen Flieger setzt, um Rücksprache zu nehmen oder ggfs. zu sclichten etc., anstatt die Frage über Skype oder Internetkonferenzen zu klären, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Und das wird sich auch über CO2- Zertifikate nicht ändern, denn auch sie dienen im Grunde nur einer milliardenschweren Konzernlobby, denen es ebensowenig um eine saubere Umwelt gehen dürfte.

Dass weltweit unreife Sprösslinge hinter dem Deckmäntelchen einer gesunden Zukunft mitmachen, obwohl den meisten von ihnen die ganze Klimadebatte wohl hinten am Arsch vorbeigeht, weil sie ohnehin die komplexen Zusammenhänge nicht kapieren, ist noch nachvollziehbar. Als Schüler hätten auch wir jeden noch so fadenscheinigen Grund zum Anlass für eine willkommene Selbstbefreiung vom Unterricht genommen - das steht doch außer Frage und hat nichts mit einem weltweiten Erwachen zu tun. Selbst aus unserem relativ kleinen Bekanntenkreis wissen wir von zahlreichen Fällen, wo Schüler an Freitag Vormittagen in Cafes rumlungerten und darauf angesprochen meinten, dies wäre ihre Art, an den Freitagsdemos teilzunehmen. Jedem halbwegs denkenden Menschen, der auch nur ein wenig Ahnung vom Schülerdasein hat, wäre diese Logik schon von Anbeginn an klar gewesen. Wir waren doch alle mal in der Schülerlage und haben jeden Anlass wahrgenommen, um die Stunden zu schwänzen. Wer das nicht wahrhaben will, ist auf beiden Augen blind.

Schlimmer ist freilich, dass die, die diesbezügl. auf jeden Fall eine Ahnung haben sollten, nämlich die Lehrerschaft, keine entsprechend offene Aufklärung betreibt, um ihren Schülern die Augen zu öffnen, und so die von Wirtschaftslobbyisten instrumentalisierten Jugendlichen im Grunde schmählich im Stich lässt, ja zum Teil selber in das Einhorn wohlmeinender aber irrealer Klimarettung bläst, ist schon deutlich weniger nachvollziehbar. Aber dass selbst der mittlerweile überall mitreden zu müssen meinende Wissenschaftsentertainer, Harald Lesch, sich dem Zeitgeist offensichtlich nicht mehr ganz entziehen kann und auf seinem You-Tube-Kanal eine unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet durchaus einseitige Nummer verkauft, ist nicht mehr nachvollziehbar.

Vordergründig versucht er zwar nur die These der Klimaskeptiker zu widerlegen (dass es keinen Menschen gemachten Klimawandel gäbe), aber er verschweigt einerseits die Erkenntnisse, nach denen diese Frage nicht so unstrittig zu klären sein dürfte, wie er suggeriert, und andererseits macht er nicht deutlich, dass es auch einen nicht von Menschen gemachten Klimawandel gibt, der seit Jahrmillion stattfindet und der für wesentlich höhere Temperaturschwankungen verantwortlich ist, als der von Menschen gemachte. Das aber lässt Verdachtsmomente keimen, dass er auch zu jener Klientel gehört, die in das zeitgeistige Horn blasen, das von Lobbyisten gehalten wird, denen ein möglichst schneller CO2-Rückgang (nicht zuletzt über teure Zertifikate) in die Karten spielt und hinter denen u.a. der tiefe Staat seine Fäden zieht.

Dabei nimmt er u.a. die höchst umstrittene Hockeyschläger-Kurve als Beweis für die Wissenschaftlich-keit der derzeitigen Klimathesen, ohne darauf hinzuweisen, dass ihr völlig unhaltbare Klimadaten zu Grunde liegen (siehe Mann versus Ball Diagramm weiter unten). Vielmehr steht längst wissenschaft-liche fest, dass die CO2-Emissionen ziemlich wenig mit einem (ohnehin temporären) Temperatur-anstieg zu tun haben (siehe u.a. hier). Ganz zu schweigen davon, dass sowohl Klima- als auch Tempe-raturmodelle noch in den Kinderschuhen stecken und im Prinzip keine singuläre Aussagekraft für den Gesamtkomplex des Klimawandels haben.

Was allerdings gleich zu Beginn auffällt, ist, dass die Temperaturen aktuell unterdurchschnittlich kalt sind. Nicht zu übersehen ist auch, dass die Kurve des C02-Gehalts einen komplett anderen Verlauf hat als jene der Temperatur. Zu postulieren, dass sich aufgrund des menschlichen CO2-Ausstosses das Klima erwärmt, ist abstrus, doch leider zeigen die Mainstream Medien immer das umstrittene 'Hockey-schläger-Diagramm' von Michael Mann, das die ganze mittelalterliche Warmzeit ausblendet und außerdem auf völlig falsche Daten zurückgreift. Hier zeigt sich in der Wissenschaft wie überall unter Menschen ein typisch gruppendynamisches Verhalten (group bias), wonach Daten, die ins persönliche Konzept passen, benutzt und zitiert werden, und solche, die das nicht tun, einfach ausgeblendet, zumindest jedoch gefiltert werden. Das zumindest sollte Herr Lesch wissen, anstatt derart vehement von einer Unantastbarkeit wissenschaftlicher Aussagen auszugehen. Die Wissenschaften haben in ganz vielen Bereichen längst den Nachweis erbracht, dass sowohl ihre Prüfmethoden als auch die Art der Prüfungsauswahl menschlichen Vorurteilen oder Interessen unterliegen und keinesfalls unbesehen übernommen werden sollten.

So ist beispielsweise nachgewiesen, dass, wenn die Klimaerwärmung vom CO2-Gehalt der Atmosphäre abhängig ist, zwingend eine Korrelation zwischen der planetarischen Temperaturentwicklung und dem atmosphärischen CO2-Gehalt vorliegen müsste. Wenn kein solcher Zusammenhang besteht, ist die These mit einer nahezu 100-prozentigen Wahrscheinlichkeit falsch. Und wie sie falsch ist, zeigt das zweite Diagramm, das den Zusammenhang zwischen der CO2-Konzentration und der Temperatur im Zusammenhang mit der Erdgeschichte aufzeigt. Wenn die sog. Treibhausgase klimatisch etwas bewir-ken, dann ist es eher das Gegenteil, denn physikalisch wie chemisch kühlen sie die Atmosphäre ab (siehe hier). Wie auch immer die Datenauswertung zu interpretieren sein dürfte, eins wird damit klar: So einfach, wie der Klimawandel derzeit auf die CO2-Emission zurückgeführt wird, ist es nicht (Dia-grammquelle). 

Dies wird auch durch weitere, unabhängige Daten bestätigt. So wissen wir z.B., dass der Februar seit über 100 Jahren gleiche Temperaturen aufweist, ja sogar mit der Zeit kühler wird. Ebenso, dass wir in Deutschland, aber auch weltweit, in den letzten 25 Jahren real betrachtet einen Temperaturrückgang haben. Und auch die NASA widerlegt den Weltklimabericht und bestätigt: Antarktis-Polkappe wächst um 135 Milliarden Tonnen pro Jahr. Desgleichen hat ein internationales Forscherteam, das die sog. Sonnenzyklen untersucht, herausgefunden, dass sich das Klima der Erde in unmittelbarer Zukunft wieder deutlich abkühlen würde:

"Nach ihrer Ansicht gibt es zwei wichtige Klimazyklen: Den sogenannten Großen Sonnenzyklus, der 350 bis 400 Jahre umfasst und mit den solaren Minima zusammenhängt, und den sogenannten Super Großen Zyklus, der rund 2100 Jahre umfasst. Die nächsten solaren Minima sollen von 2020 bis 2055 und von 2370 bis 2415 auftreten. In diesen Phasen müsse man mit 'erheblichen Temperaturrück-gängen' wie zur Zeit des sogenannten Maunder-Minimums (1645-1715) rechnen, schreiben die Wissenschaftler. Das Maunder-Minimum fiel in einen besonders kühlen Zeitraum der sogenannten Kleinen Eiszeit, zu der laut aktuellem Forschungsstand jedoch auch andere Faktoren wie vulkanische Aktivität beigetragen haben."

Schaut man sich einige der hysterischen Medienmeldung an, so stellt man fest, dass hier eine Art Rosi-nenpickerei zugunsten der Klimaveränderungsthese geschieht. Der Juni 2019, beispielsweise, sei der heißeste Juni gewesen seit Aufzeichnung der Wetterdaten. Dass der nachfolgende Sommer im Juli, August und September einer der eher kälteren und nassen Sorte war, findet keine Erwähnung mehr. Auch dass der November 2019 überdurchschnittlich kalt ist, zumindest hier im süddeutschen Raum, interessiert die Medien ebenfalls nicht. Dafür zeigen die Nachrichten die extreme Trockenheit in Australien mit den verheerenden Buschbränden. Dies sei nur als jüngstes Beispiel erwähnt für die einseitige Berichterstattung in den Medien.

Es kann also angesichts der heutigen Temperaturkurven, deren zukünftiger Verlauf ohnehin fraglich ist, keinerlei Warnungen von apokalyptischen Zuständen geben. Der Kulturklimaforscher Wolfgang Behringer macht dies in seiner "Kulturgeschichte des Klimas" sehr deutlich: "Ohne den globalen Klima-wandel zu leugnen, spürt Behringer in einem faktenreichen Durchgang durch die Erd- und Weltge-schichte den offenen und versteckten Wirkungen des Klimas auf die Kultur nach. Er kann zeigen, dass Warmphasen, selbst mit höheren Durchschnittstemperaturen als heute, im Lauf der Geschichte keineswegs zwangsläufig negative, sondern mitunter erhebliche positive Folgen zeitigten. Sie gehören allem Anschein nach zu den großen treibenden Entwicklungsfaktoren, welche unter anderem die Neolithische Revolution und die Entstehung der alten Hochkulturen bewirkten. Tröstlich erscheint auch, dass eine Kaltphase, etwa die „Kleine Eiszeit“ zwischen dem 14. und dem 19. Jahrhundert, wohl fürchterliche Tribute forderte, aber in Europa schließlich doch die Entwicklung der modernen Wissenschaft und die Förderung der Vernunft anstieß."

Völlig unabhängig dieser übergeordneten und eher grundsätzlichen Debatte nach dem Anteil des Menschen am Klimawandel stellen sich aber nun im Bereich der anthropogenen Klimafaktoren ganz andere Fragen, z.B. nach dem Anteil der einzelnen von Menschen erzeugten Schadstoffe und deren klimatische Auswirkungen. Hier zeigen sich interessante und öffentlich oft nur wenig bekannte Zusam-menhängedass beispielsweise das Internet zu einem ebenso hohen CO2-Anstieg beiträgt wie der internationale Flugverkehr. Was bis jetzt aber gänzlich außer aller Betrachtung in Fragen der Klima-bilanz bleibt (und das ganz bewusst), ist die grässliche Überbevölkerung, die wir uns vor allem hier in Europa leisten. Denn: "Die benötigte Energie ist das Produkt aus Prokopfverbrauch und Bevölkerungs-zahl. Während klar ist, dass der deutsche Prokopfverbrauch erheblich sinken muss, wird ein Bevöl-kerungsrückgang hierzulande als Unglück angesehen. Die Frage des Wachstums der Weltbevölkerung insgesamt sollte unbefangen diskutiert werden – andernfalls wird sich die Natur zu wehren wissen. Unser Energieverbrauch ist  allerdings weder auf zehn noch auf fünf Milliarden Menschen ausweitbar." 

Aus all diesem und vielem anderen mehr darf wiederum geschlussfolgert werden, dass jede Einzel-maßnahme gegen den Klimawandel mit äußerster Sorgfalt abgewogen werden sollte, bevor kurz-schlussartige Panikreaktionen (allá Greta & Co.) mehr kaputt machen als alle Klimaschadstoffe zusammen.

Dies alles bedeutet: Die Aussagen des Weltklimaberichts und alle daraus zu ziehenden Schlussfolge-rungen müssen in einen Gesamtkontext gebracht und ansonsten mit großer Vorsicht betrachtet werden. Schon alleine deshalb, weil viele das Klima bedingenden Faktoren einfach nicht oder nicht ausreichend Eingang gefunden haben oder heute überhaupt verstanden werden. Das heißt nun nicht, dass der von Menschen erzeugt Schadstoffausstoß nicht zum Klimawandel beitrüge und deshalb nicht weiter reduziert werden sollte, aber er tut es nicht alleine. Und zu welchem Prozentsatz er dies tut, ist wissenschaftlich noch keineswegs eindeutig erforscht.

Auf die eigentliche Frage, auf die alles letztlich hinausläuft und die Harald Lesch am Schluss sogar selber stellt, weiß er allerdings keine Antwort. Nämlich, warum die vom Kapitalismus extrem geförderte menschliche Gier nach Profit auch und gerade in Wissenschaftskreisen so Fuß fassen konnte. Und warum die Wissenschaftler - und weiß Gott nicht nur im Pharmabereich - längst nicht so unabhängig sind - und zwar sowohl von externen als auch von internen Faktoren - wie er in seinem kleinen Filmbeitrag so euphemistisch darstellt (vgl. dazu meinen zweiten wissenschaftsphilosophischen Aufsatz hier).

 

* Es geht um die Behauptung, dass der Klimawandel anthropogen (alleine von Menschen verursacht) wäre, weswegen ganze Industriezweige nun in den Ruin getrieben werden ...

 

 

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