Religionssoziologische Sektenthematik am Beispiel der Neuapostolischen Kirche





Aufsätze und Artikel

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Neuapostolische Apostolizität kritisch hinterfragt (Oktober 2016)
Einige Anmerkungen zu einem Vortrag des neuapostolischen Cheftheologen, Dr. Reinhard Kiefer, zur Thematik der neuapostolischen Apostolizitätsvorstellung
Neuapostolische Apostolizität.pdf
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Mangelnde Ursachenforschung zur gegenwärtigen Glaubenskrise (Oktober 2016)
Die Klage des neuapostolischen Kirchenoberhauptes über die zunehmende Säkularisierung und sein Appell zu regelmäßigerem Kirchgang als Voraussetzung für eine Beziehung zu Jesus Christus bedarf einer genaueren Betrachtung.
Mangelnde Ursachenforschung zur gegenwär
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Ökumenisches Reinheitssiegel trotz exklusiver Erwählung - Teil III (um Auszüge eines Leserbriefes aktualisiert am 26. 09. 2016)
Das neuapostolische Pendant zur katholischen Glaubenskongregation feilt an einer neu geschärften Kirchen- und Erwählungsdoktrin
Ökumenisches Reinheitssiegel trotz exklu
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Ökumenisches Reinheitssiegel trotz exklusiver Gotteskindschaft - Teil II (Schluss aktualisiert am 26. 07. 2016)
Wird die Ökumenetauglichkeit der Neuapostolischen Kirche an ihrer exklusiven Gotteskindschaft scheitern ...?
Ökumenisches Reinheitssiegel trotz exklu
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Ökumenisches Reinheitssiegel hat nichts mit aufgeklärter Vernunft und religiöser Wahrhaftigkeit zu tun - Teil I (15.06.16)
Die Neuapostolische Kirche scheint mit ihrer Taktik erfolgreich zu sein, sich das ökumenische Gütesiegel mit augenwischerischer Kirchendiplomatie zu erkaufen ...
Aufgeweichte ökumenische Bewertungsmaßst
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In Fragen des neuapostolischen Ökumeneverständnisses (05.04. 2015)
In seiner Berliner Predigt zum Gottesdienst für Verstorbene rückte Stap. J.-L- Schneider die Autorität des neuapostolisches Apostelamtes in den Mittelpunkt des jenseitigen und diesseitigen kirchliches Interesses. Dabei entwickelte er ganz bewusst diverse Feindbilder ...
Zum neuapostolischen Ökumeneverständnis.
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Kommentar zur EZW-Einschätzung der Ökumenetauglichkeit der NAK (24.03.2014)
Kai Funktschmidt, wissenschaftliches Mitglied der Evangelischen Zentrale für Weltanschauungsfragen (EZW), hat in seinem jüngsten Artikel der NAK grundsätzliche Ökumenetauglichkeit bescheinigt. Die nachstehenden Kommentare auf der verlinkten Website zeigen, warum dies ein Irrglaube ist.
Ökumenische Fehleinschätzung der Neuapos
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Aufarbeitung von Unrecht (24.03.2014)
Die Aufarbeitung von Unrecht setzt grundsätzliche Lebenseinstellungen voraus, ohne die Aufarbeitung und nachfolgend Versöhnung nicht möglich sind. Dieser Artikel beschreibt, wie es gehen kann.
Vorbild in der Aufarbeitung von Unrecht.
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Ein (neu)apostolischer Nichtangriffspakt (04. Dez. 2014)
Nach außen und auf dem Papier hat nach fast 60 Jahren endlich Versöhnung stattgefunden zwischen der Neuapostolischen Kirche und Teilen ihrer hinausgeworfenen Kinder. Aber der Mangel an Voraussetzungen, ohne welche Versöhnung gar nicht möglich ist, lässt andere Ursachen ins Blickfeld geraten.
Ein (neu)apostolischer Nichtangriffspakt
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Neuapostolische Kirche zwischen Botschaftsaufarbeitung und ACK-Beitritt (21.11.2013)
Brief mit Aufsatz zur Frage der Versöhnungsbereitschaft der Neuapostolischen Kirche, gesendet als Verteiler an:
Dr. Harald Lamprecht und Dr. Reinhard Hempelmann,
Dr. Hansjörg Hemminger,
Dr. Kai Funkschmidt,
Anette Kick, Pfarrerin
Verantwortliche der ACK Frankfurt,
Ap. Armin Groß (VAG),
Stap. Jean-Luc Schneider (NAK),
Peter Johanning (NAK),
Thomas Gandow (Sektenbeauftragter)
Vergebung und Versoehnung setzen sichtba
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Kommentar zur Einschätzung der NAK seitens der EZW
Rudolf Stiegelmeyr / 23.03.2014 
Es wäre müßig, Dr. Funkschmidts Artikel nach Fehleinschätzungen zu analysieren hinsichtlich der Frage, was die NAK ist und was sie will bzw. warum sie dies will. Es möge genügen, darauf zu verweisen, dass der darin zum Tragen kommende Hauptirrtum bereits in der Ursachenfrage des Reformprozesses liegt (Punkt 2). So ist es mitnichten so, dass das Aufbrechen der gewollten Selbstisolierung der NAK aus ihr selber heraus entstand. Der Grund Richard Fehrs für eine begrenzte Öffnung lag in der in den 1980er Jahren nicht mehr zu verheimlichenden Erkenntnis, dass die eigene sektenhafte Führungs- und Glaubensverwaltungsmentalität weder zeitgemäß noch einer zunehmend mündiger werdenden Glaubensklientel noch vermittelbar war. Die durch das Vatikanum II auf religiöser und durch die 1968er Kulturrevolution auf säkularer Ebene ausgelöste Skepsis in großen Teilen vor allem der jüngeren Bevölkerung in Fragen autoritärer Führungsstrukturen und intransparenter Herrschaftsallüren ließ die Akzeptanz neuapostolischen Denkens zunehmend schwinden. Dies hatte Richard Fehrs Vorgänger im Amt, Stammapostel Hans Urwyler, bereits zu Beginn der 1980er Jahre erkannt und darauf mit einer Reihe von (teilweise heftigen) innerkirchlichen Neuerungen reagiert.
Fehr setzte diesen Kurs weniger aus eigener Überzeugung als vielmehr aus der Erkenntnis heraus fort, dass eine Rückkehr in die sektiererischen Abschottungsstrategien der 1960er Jahre aus vielerlei Gründen nicht mehr möglich war. Ihm war zu dieser Zeit (Mitte der 1990er Jahre) noch nicht bewusst, welche medial umwälzenden Ereignisse durch das Aufkommen des Internet und der damit verbundenen und von unten erzwungenen Transparenz auf ihn und seine Kirche zukommen sollten. Einmal in Gang gekommen, ließen die kommunikativen Möglichkeiten des Internet und damit verbunden das immense Aufdeckungspotenzial der zahllosen Irrlehren und innerkirchlichen Missstände die NAK nicht mehr zur Ruhe kommen. Entgegen dem, was der Artikel mehr oder minder unterschwellig suggeriert und was EZW und ACK bis heute leider immer noch zu glauben scheinen, war die Kirchenführung in keiner der daraus entstehenden Entwicklungen der proaktive Handlungsträger, sondern immer nur der reaktive Handlungsgezwungene. Auch wenn die NAK-Kirchenführung dies ebenso naturgemäß wie systemisch blind bis heute leugnet – die Wahrheit ist erwiesenermaßen (in zahllosen Internetartikeln ebenso wie in Büchern, u.a. auch meiner bald mit dem zweiten Band erscheinenden Trilogie zur NAK) die, dass die Verantwortungsträger der NAK immer nur scheibchenweise das eingestanden bzw. zu verändern trachteten, was sich entweder nicht mehr länger leugnen ließ oder aber so offenkundig falsch war, dass ein weiteres Beharren ihrer Glaubwürdigkeit mehr geschadet hätte als ein Eingeständnis in die eigene Fehlerhaftigkeit. Man nennt dies im NAK-Neusprech "Lehrschärfungen", was allerdings der tatsächlichen Wirklichkeit nicht immer gerecht wird. Denn Lehr-schärfungen sind nur die eine Seite. Sie ist zu trennen einerseits von Lehränderungen (z.B. die stammapostolische Schlüsselgewalt über die Jenseitsbereiche oder die inhaltliche Verschiebung der Exklusivität im Taufsakrament hinein in das Versiegelungssakrament usw.) und andererseits von dogmatischen Änderungen (z.B. das Dogma der Bischoff-Botschaft usw.). Im Gegensatz zu den Schärfungen wurden die Änderungen wenn überhaupt so nur bruchstückhaft dem Glaubensvolk mitgeteilt und schon gar nicht der Versuch unternommen, damit gleichzeitig den Anspruch der apostolischen Irrtumslosigkeit ebenfalls zu verändern - denn das wäre seit langem der erste notwendige Schritt zu einer Ökumenebereit-schaft.
So kann im Zusammenhang mit den ständig hinterher hinkenden theologischen wie ekklesiologischen Anpassungen an längst erkannte christliche Wirklichkeiten in keiner Weise von einem Reformprozess, geschweige denn von Ökumenefähigkeit gesprochen werden. Diese würden, neben Reformfähigkeit und -willigkeit, vor allem auch Offenheit und Kritikfähigkeit sowie Wahrheitsfähigkeit voraussetzen, alles Eigenschaften, die der NAK samt und sonders fehlen. Auch der neue Katechismus ist für den, der zwischen den Zeilen zu lesen gelernt hat und das Wording der NAK kennt, nur eine Verklausulierung der altbekannten Sektendenke, nach denen sich das Werk Gottes und alle damit verbunden Heilsexklusivismen und erlösungsorientierten Zukunftsgarantien dank des hauseigenen Apostolats ausschließlich in der NAK befinden, weshalb aus dieser Binnensicht das übrige Christentum zum Schrumpfchristentum herabge-würdigt wird. Daran rütteln auch die vielen schmeichelnden Ergebenheitsadressen und Reform-beteuerungen in Richtung der ökumenischen Dachverbände nichts. Um es in den Worten eines zeitgenössischen Philosophen zusagen: Solang das alte Gift von Drohbotschaft statt Frohbotschaft, von Exklusivismus statt Inklusivismus, von bedingungshaftem statt von universalem Heil, von autoritär-hierarchischem statt partnerschaftlichem Miteinander usw. noch im Glaubensschrank steht, bestimmen lediglich die zeitlichen Verhältnisse bzw. kirchenpolitischen Machtkonstellationen und nicht reformbedingt gewonnene Überzeu-gungen, ob (und ggfs. wann) das Gift wieder gesellschaftsfähig wird oder nicht. Mit den Worten der amerik.-luther. Religionswissenschaftlerin Barbara Rossing: "Solange es Endzeitgemeinschaften gibt, die eine exklusive (oder gar heimliche) Entrückung zum Ziel ihres Glaubens machen, solange können und müssen solche Gemeinschaften als unchristliche Sekten angesprochen werden. Die traumatische Art der dadurch psychisch Geschädigten lässt keine andere Schlussfolgerung zu." 

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Leberstellungnahme zur Bischoff-Botschaft (geringfügig den jüngsten Entwicklungen angepasst im Juni 2013)
Kommentar zur Stellungnahme von Stap. W. Leber zur Botschaft, der das eigentliche Übel in den Mittelpunkt stellt.
Leberstellungnahme zur Botschaft.pdf
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Die Verteidigung der Botschaft des J.G. Bischoff (Dezember 2007)
Ehemals auf 'Mediasinres' veröffentlichter Fachaufsatz zur Thematik des neuapostolischen Botschaftsglaubens, der beispielhaft steht für den biblischen wie theologischen Aberglauben von Endzeitsekten
MIR-Botschaftsaufsatz.pdf
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NAK-Katechismus-Ära (in blau aktualisiert am 12. Mai 2013)
Der evangelische Kirchentag in Hamburg hat erste kritische Reaktionen zum neuen NAK-Katechismus laut werden lassen. Einige der wesentlichen Problemfelder kommen hier zur Sprache.
Die Katechismus-Ära der NAK.pdf
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Aus Gnaden erwählt ...? (aktualisiert Sept. 2012)
Auszug aus meinem gleichnamigen Standardwerk zur Neuapostolischen Kirche (Band 1)
Aus Gnaden erwählt.pdf
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Christliche Exklusivismen (Dez. 2010)
Gedanken zur viel diskutierten Thematik der Ökumeneunfähigkeit der Neuapostolischen Kirche auf CiD und Glaubenskultur, eine Unfähigkeit, die in unterschiedlicher Form und Intensität auch andere Glaubensgemeinschaften werden überwinden müssen.
Kap.4-Heilspartikularismen.pdf
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Beansprucht oder Beauftragt? (Oktober 2009)
Fachaufsatz von Roland Z. zur Frage der Legitimation des neuapostolischen Apostolats
Beansprucht+oder+Beaufragt.pdf
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Neuapostolische Heilsverständnisse (November 2007)
Ehemaliger MIR-Kommentar zu den Aussagen von Apostel Volker Kühnle in der Frage des neuapostolischen Heilsverständnisses und seiner Konsequenzen
Neuapostolische Heilsverständnisse.pdf
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Geburtsstunde der Neuapostolischen Kirche

 

Seit kurzem veröffentlicht die Hessische Gebietskirche der NAK eine Geschichtsserie, welche das angeblich 150-jährige Bestehen der NAK propagiert und deren Geburtstag geschichtlich auf das Jahr 1863 datiert.

Dieser Auszug aus meinen zweiten Band "Aus Gnaden erwählt" dient der relativierenden Richtigstellung dieses neuapostolischen 'Glaubens-' und konfessionellen 'Übernahmeanspruchs' - um nichts anderes handelt es sich. Leider konnten sich in der Kirchenleitung die Hardliner wieder mal durchsetzen und so wurde 2013 zum 150. Jubiläumsjahr der Kirche bestimmt - auch wenn die Fakten samt und sonders dagegen sprechen. (Näheres dazu in meinem zweiten Band "Aus Gnaden erwählt ...?")

 


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