Kurzes Autorenportrait


Jahrgang: 1956
Geburtsort: Augsburg
Wohnort: Bad Feilnbach

 

Hobby und Freizeit:

Literatur, Wohnmobiltouren, edle Tropfen in Barrique, Wandern in den schottischen Highlands oder Island-Hopping in der Ägäis.

Flußfahrten auf der oberen und mittleren Loire mit Vinzerbesuchen oder die Seele baumeln lassen an einsamen Küstenstrichen der frz. Atlantikküste (von Biarritz bis Brest).

Tiere fotographieren in der skandinavischen Tundra mit einsamen Rad- oder Rollerfahrten in der Wildnis.

 

Audio-Visuelle Vorlieben:

Auswahl:

  • Das philosophische und das literarische Quartett
  • Theologie der Zukunft - Eugen Biser im Gespräch mit Richard Heinzmann
  • Denker des Abendlandes (Antike Philosophie und Philosophen vorgestellt in Dialogform zwischen dem Naturwissenschaftler Prof. Lesch und dem Philosophen Prof. Vossenkuhl)
  • Alte Straßenfeger-Filme (Durbridge, Danger Man, Das unsichtbare Visier, Die fünfte Kolonne, usw.) und Shakespeare-Verfilmungen
  • Wissenschaftliche Sendungen und klassische Konzerte, vorrangig auf ARD-Alpha, Arte, 3-Sat, EinsPlus, Phoenix oder Bibel-TV

 

Literarische Vorlieben: 

Auswahl:

Jesus von Nazareth; Perspektivität und Sprache; Das Gourmet-Handbuch; Diverse Wohnmobil-Reiseführer; Deutsche und Englische Klassik und Romantik

Solidarisch Mensch werden - Psychische und soziale Destruktion im Neoliberalismus und Wege zu ihrer Überwindung

Näheres siehe hier.

 

Musikalische Vorlieben:

Auswahl:

Opern, Operetten, Musicals

Klassische Musik: z.B. Bach, Mozart, Beethoven, Händel, Haydn, Schubert;

Speziell: Die Schöpfung (Haydn); Weihnachtsoratorium (Bach); Deutsche Messe (Franz Schubert)

Aufführungen/Konzerte:

De Doelen Weihnachtskonzerte (Rotterdam)

Weihnachtskonzerte im Mailänder Dom

Opern, Operetten und Musicals auf der ganzen Welt

 

Kulinarische Vorlieben:

Es besteht eine Gesetzmäßigkeit zwischen Nahrungsaufnahme und Denken. Sie lautet kurz gefasst: Wer nicht genießen kann, ist auch nicht wirklich genießbar.

Grundsätzliches:

Nachfolgende Lieblingsgerichte haben weder die 'Haute Cuisine' und ihre medialen Vorzeigekochs zum Vorbild noch entspringen sie der gängigen touristischen Schickeria-Gastronomie. Es sind vielmehr pfiffige, landes- und kulturtypische Köstlichkeiten aus der bodenständigen lokalen und regionalen Küche. Aus diesem Grund sind marktfrische, möglichst ökologisch angebaute Zutaten und die richtige Abstimmung zwischen dem jeweiligen Gericht einerseits und seinen geschmacksabstimmenden Zutaten (Öl, Essig, Kräutern, Gewürzen und Weinen) andererseits unabdingbar.

Das beginnt bereits bei der Wahl des Öls. Die Mittelmeerküche kocht primär mit Olivenöl. Wenn Sie Olivenöl kaufen, auf dessen Etikett 'kalt gepresst' und 'Extra Vergine' (oder 'Extra Nativ') zu lesen ist, dann denken Sie automatisch, dass Sie das bestmögliche aller Olivenöle bekommen. Wenn das Öl dabei auch noch direkt aus Italien kommt, gehen Sie vielleicht davon aus, dass es auch das gesündeste aller Öle ist. Aber stimmt das wirklich? Wie Sie wirklich gute Qualität (aber auch schlechte Qualität) bei Olivenölen erkennen können, erfahren Sie hier.

Grundsätzlich sollte Olivenöl immer kaltgepresst, lichtgeschützt gelagert (dunkle Flaschen oder Kanister) und selbstverständlich unraffiniert sein. Auch sollte es keine Mischung aus verschiedenen Sorten sein. Grundsätzlich sollte der Säuregehalt max. 2 % betragen. Nachfolgend kurz die Säuretypen, wie sie in Italien vorkommen:

Vergine (4%)

Fino Vergine (3%)

Extra Vergine (2%)

Soprafino Vergine (1,5 %)

In anderen Ländern müssen analoge Begriffe ausfindig gemacht werden.

Niemals sollten Olivenöle zum Anbraten gemischt werden mit Olivenöle für Salate und Vorspeisen. Dabei ist wichtig, dass jedes lokale oder regionale Gericht ein art- und geschmackstypisches Olivenöl braucht. Am besten, man fragt am jeweiligen Urlaubsort nach.

Das gleiche gilt für Basamico Essig. Wie beim Olivenöl gibt es Hunderte von Sorten und Geschmacksrichtungen, die im Prinzip nicht gegenseitig austauschbar sind. Ebenso die gerichtspezifischen Kräuter und Gewürze. Auch sie haben oft eine Jahrhunderte alte regionale Tradition in Kombination mit den jeweiligen Speisen, von der - zumindest für den ersten Versuch - nicht abgewichen werden sollte.

Warum strenger ökologischer Anbau - am besten im Einklang mit der sog. 'biozyklischen Idee' - vor allem auch bei Weinen und Ölen wichtig ist, lesen Sie auf den verlinkten Begriffen. Aber auch unser aller Einkauf im Supermarkt zeigt, dass Bio eben nicht gleich Bio ist (siehe hier). Gleichzeitig müssen wir feststellen, dass der ökologische Sektor mittlerweile schon längst in den Händen kapitalistischer Profiteure ist, womit die Idee der ökologischen Landwirtschaft als überschau- und kontrollierbare Nischenwirtschaft für eine nachhaltige und ökologisch wie ökonomisch faire Bewirtschaftung ad absurdum geführt wird. Der Geist des Kapitalismus durchdringt damit auch eine ursprünglich gute, weil schöpfungsgerechte Idee und sorgt dafür, dass aus dieser guten Idee mittel- bis langfristig ein ebenso krimineller Verein wird, wie dies in der restlichen westlichen Wirtschaft schon lange der Fall ist.

 

Einige ausgewählte Gaumenfreuden:  

  1. Ingwer-Zitronen-Gelee auf einem mit frischem Mastix gewürzten Tsoureki. Dazu ein Tselepos-Villa-Amalia: Die perfekte griech. Nachspeise.
  2. In Knoblauch-Kräuter-Panade herausgebackener (oder gegrillter) Bio-Pfandlkas auf knackigem Feldsalat mit div. Balsamicoessigen, dazu in Butter geröstete Kartoffelscheiben auf Wein-Zwiebel-Dressing. Dazu passt ein kräftig geharzter Myrina Retsina.
  3. Saltimbocca mit Wildreis in Salbei-Limonensauce; Weinempfehlung: Marques de Riscal Sauvignon (nur der 2009 Jahrgang!)
  4. Bouillabaisse Marseillaise passt gut zu einem in Barrique angebauten Chablis 
  5. Carciofi alla Romana mit Erdbeer-Balsamico-Dressing; dazu in Olivenöl geröstetes Pane Casareccio die Genzano. Passend dazu ein trockener Frascati Superiore (noch besser, allerdings nur vor Ort möglich, ein offener Frascati vom Holzfass in einer der 'Höhlen-Tavernen' an den Abhängen der Albaner Hügel).  
  6. Keftedes a la Kithira, Tsatsiki zusammen mit einem in Knoblauchöl gegrillten Weißbrot; dazu frisch geharzte 'Tränen der Pinie'  
  7. Ceviche aus Indian Candy mit Esskastanien; dazu ein 'Old Bralex'
  8. Tramezzini del Veneto con Fragolino
  9. Piadina romagnola con Pesto die Rucola e Ricotta affumicata; dazu eignet sich ein Vernaccia di San Gimignano   
  10. Tapas mit einem trockenen Tawny Port  
  11. Bruschette con Brunello di Montalcino     
  12. Kebabi in Yufka und dazu ein Kavaklidere Narince
  13. Kartoffel-Rosmarin-Focaccia und dazu ein trockener Orvieto Classico   
  14. Bosna mit Köstritzer Schwarzbier vom Fass  
  15. Cevapcici und dazu ein trockener Grasevina Kut Jevacka      
  16. Caprese con Cartizze
  17. Crottin de Chavignol auf roten Feigenscheiben mit Wasserkresse und gerösteten Baguettescheiben garniert; dazu passt am besten ein Pouilly Fumé (vorzugsweise: Lagrange Pouilly Fumé 2010 oder Pouilly Fumé AOC 2012 - Gérard Fiou)
  18. Spaghetti lungi in Guacamole; ein 2010 Sancerre (1)  aus dem mittleren Loiretal eignet sich dazu hervorragend. 
  19. Gegrillte Halloumi-Würfel mit Leinöl-Panade auf Feldsalat mit Balsamico-Trüffel-Dressing, gemischt mit ebenfalls gegrillten Steinpilzen. Passend dazu ein Geisskopf Grauburgunder.
  20. Taboulé (mit Joghurt, Minze, Chili, Gurkenmus und Kreuzkümmel angemachter Couscous-Salat), dazu geröstetes Tunesisches Fladenbrot (in Scheiben geschnitten, mit Argan-Öl  bestrichen und mit Himbeeressig kurz übersprüht). Dazu eignet sich ein Capellania Rioja Reserva Blance 2010.

(1) Einige der mittleren Loire-Sauvignon-Weine zählen zu den sog. Cépages nobles, also zu den internationalen Spitzenweinen. Leider werden in Deutschland meist nur ihre berühmten Vertreter (Sancerre, Pouilly Fumé etc.) angeboten, obwohl die Weine aus den weniger bekannten Orten (Quincy, Reuilly) genauso gut, aber weniger teuer sind.

 

Weltanschaulich politische Vorstellungen:

Fernab jeglichen Denkens und Trachtens in parteipolitischen Zwängen, lobbyistischen Seilschaften und Machtstrukturen, politischen Theorien, medialen Einschwörungen oder ideologischen Strömungen sehe ich den Anspruch christlicher Lebensverbindlichkeit - und das ist Politik (zu griech. 'polis' = Bürgerschaft) in ihrem ganz ursprünglich gesellschaft-lichem Sinn -  in der Weisheit des Apostels Paulus:

 

"Denn über eins müsst ihr euch im Klaren sein: Keiner, der ein unmoralisches Leben führt, sich schamlos verhält oder von Habgier getrieben ist (wer habgierig ist, ist ein Götzenanbeter!), hat ein Erbe im Reich von Christus und von Gott zu erwarten. Wer zum Licht gehört, ist verpflichtet, im Licht zu leben.

Lasst euch von niemand mit leeren Behauptungen täuschen! Denn gerade wegen der eben genannten Dinge bricht Gottes Zorn über die herein, die nicht bereit sind, ihm zu gehorchen. Darum hütet euch, mit solchen Leuten gemeinsame Sache zu machen!

Früher gehörtet ihr selbst zur Finsternis, doch jetzt gehört ihr zum Licht, weil ihr mit dem Herrn verbunden seid. Verhaltet euch so, wie Menschen des Lichts sich verhalten. Ihr wisst doch: Die Frucht, die vom Licht hervorgebracht wird, besteht in allem, was gut, gerecht und wahr ist. Deshalb überlegt ´bei dem, was ihr tut,` ob es dem Herrn gefällt. Und beteiligt euch unter keinen Umständen an irgendeinem Tun, das der Finsternis entstammt und daher keine guten Früchte hervorbringt. Deckt solches Tun vielmehr auf!"

(Eph 5,5-11/Neue Genfer Übersetzung)

 

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Wahrer christlicher Wert ist die Solidarität mit den Schwachen und Entrechteten

Theologisches Motto:

"Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken."
- Jesus in den Evangelien -

 

Persönliches Lebensmotto:

"Freuen dürfen sich alle, die nur noch von Gott etwas erwarten – mit Gott werden sie leben in seiner neuen Welt. Freuen dürfen sich alle, die unter dieser heillosen Welt leiden – Gott wird ihrem Leid ein Ende machen." (Mt, 5,3-4/GNB)

In diesem Zusammenhang sollte der Begriff oder besser die Chiffre "Gott" ersetzt werden durch "das Göttliche", weil der Begriff Gott längst vereinnahmt wurde von den Kirchen und ihren traditionellen ebenso wie konfessionellen Gottes- und damit unweigerlich auch Wahrheitsvorstellungten. Gottesvorstellung, die im Grunde immer noch auf dem despotischen Herrschergott des Alten Testaments beruhen, der seine Kinder zum Gehorsam trimmt, während er alle, die ihm nicht angenehm sind, vernichtet. Solange Erkenntnisse dieser Art nicht einsickern in das Denken der Menschen, solange wird sich auch nichts ändern - weder in der Weltpolitik noch in der Gesellschaft.

 

Religiös-sittliches Welt- und Menschenbild:

Freimaurertum im Sinne Sarastros (aus: Die Zauberflöte)

 

"In diesen heil'gen Hallen

Kennt man die Rache nicht,

Und ist ein Mensch gefallen,

Führt Liebe hin zur Pflicht.

Dann wandelt er an Freundes Hand

Vergnügt und froh ins bessre Land.

In diesen heil'gen Mauern,

Wo Mensch den Menschen liebt,

Kann kein Verräter lauern,

Weil man dem Feind vergibt.

Wen solche Lehren nicht erfreu‘n,

Verdienet nicht, ein Mensch zu sein."

(Arie des Sarastro aus dem 2. Akt/11. Szene)

 


Beruflicher Werdegang

 

Grundstudium:

Übersetzungswissenschaften (Erstsprache: Englisch; Zweitsprachen: Italienisch, Französisch; Fachgebiet Wirtschaft)

 

Damit zusammenhängende Auslandsstudien:

  • Perugia/Rom (Italienisch und "teologia biblica") 
  • Aix-en-Provence (Französisch und "l'histoire du christianisme") 

 

Postgraduiertenstudien:

1. Sprachwissenschaft in Cambridge (allg. Sprachwissenschaft; Schwerpunkt: Perspektivität grammatisch-semantischer Strukturen)

 

2. Biblische Theologie in Edinburgh und Aberdeen (Schwerpunkt: Narrative Semantik und theologische Perspektivität)

 

Akademische Mitgliedschaft:

Member of the Institute of Linguists, London

 

Berufliche Umsetzung: 

Fast 30 Jahre öffentlich bestellter und vereidigter Übersetzer und Fachüberprüfer sowie Dozent im Bereich Pragmatik der Übersetzung.

Lehrbeauftragter in der Hochschul- und Erwachsenenbildung (Englisch als Fach-, Berufs- und Konferenzsprache, Anglistische Studien, Landeskundliche Studien zu Großbritannien, bibelkundliche und bibeltheologische Seminare usw.)

 

Derzeitige Tätigkeitsfelder:

Fachübersetzer und Autor für religions- und sprachwissenschaftliche Themen.

 

 

 


Anfahrtswege